Gemeinsamer Tagesausflug mit den Landfrauen; Mittwoch, 2. September 2026
Vereinsreise der Chilspeler Landfrauen und Frauenbund Leuggern / Seide – Mode – Willisau
Am letzten Mittwoch, 02. September startete der vollbesetzte Car früh am morgen in Leuggern. Die Wetterprognosen waren bestens und die Laune der Teilnehmerinnen auch. Erstes Ziel war die Seidenfarm Fluck in Menznau. Die Frauen wurden herzlich empfangen mit Kaffee und feinem Zopf. Diese Stärkung weckte auch die letzten müden Lebensgeister und alle waren gespannt auf den Einblick in die Schweizer Seidenproduktion. Es war ein sehr interessanter Vortrag über die Aufzucht der Seidenraupen und die Herstellung von Seidenprodukten. Das Futter für die Seidenraupen, die Maulbeerbaumblätter, wächst auf der hofeigenen Maulbeerbaumplantage.
Nach diesen Eindrücken ging es weiter nach Willisau. Ein feines Mittagessen erwartete die Frauen im Restaurant Schlossfeld. Zum Verdauen gab es einen gemütlichen Spaziergang im Städtli. Wer Lust hatte, gönnte sich noch ein Dessert. Natürlich wurden auch die bekannten Willisauerringli gekauft.
Auf dem Heimweg hielt der Car noch vor dem Modemuseum in Uerkheim. In diesem Museum findet man 150 Jahre Modegeschichte! Die beiden Besitzer des Museums haben mit viel Aufwand diese tollen Kleider restauriert und präsentieren sie in einem sehr schönen Rahmen. Es zeigt die faszinierende Geschichte der Mode von Hüten, Accesoires, Wäsche, Kleider und Kostümen über Hochzeitskleider, Schuhe, und Kinderkleider.
Noch ein kühles Getränk im Garten vom Modemuseum und dann ging es endgültig auf die Heimfahrt. Etwas müde, aber doch unermüdlich wurde noch viel geredet und gelacht und zwischendurch hörte man auch ein Rascheln und Knabbern. Wahrscheinlich haben es nicht alle Willisauerringli bis nach Hause geschafft!
Herzlichen Dank an die Organisatorin für die tolle Reise und an alle, die dabei waren.
Gottesdienst zum Erntedank und Bettag, Kirche Leuggern; Sonntag, 20. September 2026, 10.30 Uhr
Erntedankgottesdienst zum Bettag in Leuggern
Alles Leben entspringt dem Wasser. Im Erntedankgottesdienst zum Bettag wurde dem Wasser gedacht, dem heiligen am Anfang der Schöpfung und dem anderen heiligen Wasser, dem Fruchtwasser, in dem das ungeborene Leben wächst.
Wasser als kostbares Gut, gesegnet, verteilten engagierte Ministrantinnen grosszügig, damit wir uns erinnern: Am Anfang war die Fülle und das ganze Leben hindurch bleiben wir Angewiesene auf Wasser und auf Menschen und auf Gott. Das ist kein Mangel, als Angewiesene rücken wir zusammen, werden fürsorglicher und solidarischer.
Der sinnreiche Altarschmuck der Landfrauen hat diese innere Bewegung von Anfang an unterstützt: Früchte und Gemüse, trotz Wassermangel, der mit leeren Giesskannen und Wasserflaschen erinnert wurde.
Danke dem Kirchenchor unter der Leitung von Alberto Rinaldi, der uns unterstützte beim innigen Feiern. Danke den Frauen aus dem Frauenbund Leuggern, kreative Schwestern im Glauben die mit ihrem Engagement einmal mehr zeigten, wie die Kirche zukunftsfähig wird: mit Mut und Freude, mit Glauben und Treue. Beim anschliessenden Apero wurde darauf gerne angestossen, nicht nur mit Wasser,
Karin Klemm
Besichtigung der Wauwiler Champignon Fabrik, Full; Freitag, 25. September 2026, 13.30 - ca. 15.00 Uhr
Auf Grund der lang anhaltenden Trockenheit konnte das „Pilzle im Wald“ leider nicht durchgeführt werden. Gemäss Auskunft unseres Pilzfrauelis sind die Waldböden zu trocken und der Schaden noch nicht absehbar. In der Folge lud der Frauenbund Leuggern zu einer Besichtigung der Wauwiler Champignon Fabrik in Full ein.
Zusammen fuhren wir in Fahrgemeinschaften nach Full. Es waren auch sehr sportliche Interessierte unterwegs, welche sich mit dem Velo auf den Weg begaben. Insgesamt fanden sich 17 Personen vor Ort ein. Auch Männer waren herzlichen willkommen.
Mirjana die stellvertretende Betriebsleiterin hatte uns schon erwartet und führte uns, nach einer kleinen Einführung, zusammen mit Ihrem Kollegen durch die verschiedenen Phasen des Wachstums der braunen und weissen Champignons.
Hinter jeder Türe konnten die verschiedenen Phasen eingesehen werden. Basis für den Wachstum der Champignons war eine Mischung aus Kompost, Stroh, Pferde- und Hühnermist geimpft mit Mizellen. In verschiedenen Pflanzbecken auf verschiedenen Ebenen werden die Pilze gezüchtet.
Eine kleine Kostprobe durfte natürlich nicht fehlen. So frisch schmecken die Champignons einfach toll!
Die ganze Arbeit im Zusammenhang mit dem Wachstum der Pilze ist faszinierend und die Arbeit der Pflückerinnen bemerkenswert. Die Champignons müssen nämlich sachte berührt und abgedreht werden. Jeder Druck könnte braune Stellen hinterlassen, eine Art „blaue Mose“. Das leichte abdrehen ermöglicht, dass auch bei einer zweiten Welle noch genügend Ertrag erwirtschaftet wird.
Wauwiler – der nachhaltige Pilzgenuss! Unter anderem durch eine Kompogasanlage, einer PV-Aufdachanlage und die Nutzung des Regenwassers.
Ein einmaliger Einblick in die Welt der Pilz durfte aktiv miterlebt werden.
Vor Ort wird auch ein Direktverkauf angeboten, welcher durch uns rege genutzt wurde.
Ein grosser Dank an Mirjana und Ihr Team.